Stein auf Stein zum Hochbeet

Ein Hochbeet erspart einem das Kreuchen und Fleuchen am Boden und bei uns gedeiht zudem alles viel üppiger. Wir haben vermutlich noch nie soviel Salat gegessen 😉


Wichtigstes Material: Ziegelsteine, viele Ziegelsteine. Das einzig Gute an einem Garten voller Zeug ist, dass man manches noch gebrauchen kann. Zum Beispiel die Ziegelsammlung unserer Vorgänger. 

Zuerst haben wir mittels Stöcken und Schnur die Form des Beets angelegt. Dann entlang der Schnur etwas ausgehoben und mit Sand ausgeglichen für die erste Reihe Steine. 


Wir haben verschiedene Steine einfach gemischt, rote und gelbe, kaputte und heile. Vielleicht siedelt sich ja so noch ein Igel oder Frosch an in einer Lücke

Schließlich haben wir das Hochbeet gefüllt mit:

1.Schicht: kleine Äste und Baumschnitt

2. Schicht der ganze Kompost vom letzten Jahr 


Zwei Türen mit Glaseinsatz machten es zum Pop-up-Frühbeet. Erdbeeren und Salat wuchsen so sicher vor nächtlicher Kälte und Unwetter. Wie man sieht hat das gut funktioniert und alles wächst bestens. Vom Fenchel bis zum Mangold.

Der Anfang

Als Leipziger kommt man um das Thema Schrebergarten kaum herum. Zumindest ein Bier im historischen 1. Schrebergarten ( und für die motivierten ein Museumsbesuch zur Geschichte) hatte vermutlich fast jeder. Wer nicht sollte es schleunigst nachholen 😉 Wir haben uns letztes Jahr ans nächste Level gewagt und mit Biber angefangen im gefühlt 2. ältesten Garten zu buddeln, bauen und begrünen. Hier Bilder von unserm Start 2016. Einzige Lichtblicke bis dato waren unser Kompost und die neue Terrasse.